Archive for Dezember, 2009

Buch-Vernissage mit “Cello a Quatro”

Anlässlich der Buch-Vernissage des neusten Basler Krimis “Erlkönigs Töchter” von Niklaus Schmid-Heimes spielt das Quartett “Cello a Quatro”. Alles weitere im Flyer (pdf).

Neujahrkonzerte des Viva Quintetts

Samstag, 9. Januar 2010, 19.00 Uhr Ref. Kirche Langenbruck (CH) — Benefizkonzert
Sonntag, 10. Januar 2010, 17.00 Uhr Kirche Rötteln (D)

Programm

1. O. Respighi aus ‘Quintetto a Fiati’    • Allegro • Andante con Variationi
2. G. Puccini, Tre Minuetti    • Moderato • Allegretto • Assai mosso
3. O. Respighi aus ‘Ancient Airs and Dances’    • “Il Conte Orlando” • Villanella
4. A. Vivaldi, Concerto in A minore    • Presto
5    G. Briccialdi aus Quintetto Op. 132    • Allegretto • Andante sostenuto
6. Philip R. Buttall: The Lone Ar-Ranger! • Allegro
Flöte: Annette Wullimann
Oboe: Matthias Guex
Klarinette: Walter Christen
Horn: Dominik Bänninger
Fagott: Corina Christen
Eintritt frei – Kollekte
Ottorino Respighi (1879-1936) war der Sohn eines Klavierlehrers und erhielt als Kind Violin- und Klavierunterricht. Nach seinem Abschluss am Liceo musicale in Bologna hatte er eine kurze Anstellung als Bratschist im Orchester der Stadt Bologna und nahm dann nach 1900 ein Engagement an die Opera Italiana im Theater in Sankt Petersburg an. Dort begegnete er Nikolai Rimski-Korsakow, bei dem er einige Kompositions- stunden nahm und dessen farbige Orchesterbehandlung ihn stark beeinflusste.
Giacomo Puccini (1858-1924) war ein italienischer Komponist des Fin de Siècle. Sein künstlerisches Schaffen erstreckte sich von 1884 bis 1924. In diesen vierzig Jahren entstanden zwölf Opern. Der enorme Erfolg der Werke Puccinis, der noch zu Lebzeiten des Komponisten begann, hält bis in unsere Tage an. Die Grabstätte von Puccini und seiner Frau befindet sich in seinem Haus in Torre del Lago.
Antonio Vivaldi (1678-1741) Von den fast 500 Konzerten Vivaldis sind über 241 für Violine als Soloinstrument geschrieben. An zweiter Stelle folgen 39 Fagottkonzerte. Die anderen Concerti sind für verschiedene Holzblasinstrumente, wenige für Violoncello, aber auch für ausgefallene Instrumente wie Viola d’amore oder Mandoline. Vivaldi brachte das Solokonzert als eine Hauptform des Hochbarocks auf.
Giulio Briccialdi (1818-1881) war ein Flötenvirtuose. Sein Quintett op.132 erweckt nicht zufällig Assoziationen zur italienischen Oper: anstatt Geistlicher zu werden, wie es seine Familie wünschte, setzte er sich der in Terni (Italien) geborene Briccialdi als Zwanzigjähriger nach Rom ab und verdiente zunächst seinen Lebensunterhalt in einem Opernorchester. Er wurde ein begehrter Solist und bereiste ganz Europa und Amerika.
Philip R. Buttall lebt und wirkt als Komponist, Arrangeur und Jazz-Pianist in Plymouth UK.
Viva-Quintett
Das Viva Quintetts wurde 1999 aus Freude an der Kammermusik gegründet. Das Repertoire des Quintetts umfasst Werke aus der Zeitspanne vom 18. Jahrhundert, der Entstehungszeit dieser Gattung, bis in die Gegenwart. Gespielt werden neben Originalliteratur auch Bearbeitungen anderer Werke für diese Besetzung. Die Stilrichtungen reichen von ‘ernster’ Klassik bis hin zur ‘leichten’ Unterhaltung. Im Jahr 2009 konnte das Viva-Quintett 10-jähriges Bestehen sowie das 50. Konzert feiern.